Werkstattbericht – das Geborgene Land
Was? Ein Elbenfreund im Autorenteam für die Zwerge? – Ja, ich fürchte schon, dass ich mich da etwas eingeschlichen habe.
Ich bin Cunny und hab mich bereits beim Text zu den Zweiten vorgestellt. Der Stamm der Steinmetze war meine erste Aufgabe und zunächst meine einzige, da ich mich nur zögerlich an die Autorentätigkeit herangewagt habe. Doch dann wurde ich gebeten, einem anderen Autor etwas Arbeit abzunehmen und nach und nach schrieb ich mich durch das Geborgene Land, was mir mal einfacher und mal etwas schwerer fiel.
Das Basisbuch für die Zwerge konzentriert sich hauptsächlich auf die Zwergenstämme und dazugehörigen Festungen und Reiche. Das Geborgene Land wird eher überblicksartig in einem
20-seitiger-Rundgang beschrieben – der, wie auch die anderen Kapitel Ingame geschrieben ist. Es ist also ein Blick verschiedener Leute des Geborgenen Landes auf ihre Heimat oder die fremden Reiche, die sie bereist haben. Nach der Beschreibung einiger Menschenreiche kam ich dann beim Elfenreich Âlandur an. Dafür startete ich zunächst eine Recherche, online wie auch offline. Dann fiel mir auf, dass Markus (Heitz) mir da jemanden an die Hand gegeben hat, der das Elbenreich erkunden konnte – Gorén, der sein Herz an eine Elbin verlor. Warum sollte er mit seiner Geliebten nicht deren Heimat bereist haben?
Mit dieser Idee bewaffnet, fiel es mir leicht, den Text zu Âlandur zu schreiben. Es dauerte nur anderthalb Stunden, dann war er vollständig aus meiner Tastatur geflossen – und ich glaube, dass er sich von allen anderen Texten, die ich für diesen Band geschrieben habe, deutlich unterscheidet.
Nun muss er nur noch dem kritischen Auge der Redaktion standhalten …