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Wir hatten ein paar große Entscheidungen zu treffen. Die Geschichte der Zwergenromane spannt sich über mehrere Jahrhunderte. Und es gibt neben den namensgebenden Zwergen als Hauptfiguren auch andere Spezies, die als Protagonisten auftreten. Was direkt feststand, war, dass wir die Zwerge auf Grundlage von DnD umsetzen wollen: Zum einen fanden wir die Mechaniken von DnD sehr passend zu den Schilderungen in den Büchern, die immer wieder lebhafte Kampfszenen enthalten. Zum anderen wollen wir das Rollenspiel nicht nur für auf dem deutschen, sondern auch dem internationalen Markt veröffentlichen – DnD ist dort das weitverbreitetste System und bietet einer breiten Masse einen leichten Zugang.

Doch dies war nur die erste von einer ganzen Reihe von Entscheidungen, die anstanden und die wir dann gemeinsam in der Autor*innengruppe getroffen haben: Wir wollen im ersten Band nicht nur das Setting vorstellen, sondern auch alle Regeln integrieren, sodass er autark funktioniert. Und die Vielfalt der Zwerge aus den Büchern sollte nicht auf ein einziges Volk runtergebrochen werden – stattdessen wollen wir die verschiedenen Zwergenstämme als wählbare Völker bei der Charaktererschaffung anbieten.

Diese beiden Entscheidungen führten unweigerlich dazu, dass nicht ausreichend Platz im ersten Band ist, um alle Spezies aufzunehmen. Wir werden daher im ersten Band tatsächlich nur die Zwerge des Geborgenen Landes darstellen sowie ihre Stammesgebiete, ergänzend dazu einen kurzen Überblick über das Geborgene Land selbst – und natürlich alle Regeln, die es braucht. Der detaillierte Rundgang durch die Reiche der Menschen, Elben und Zauberreiche soll dann in einem zweiten Band erfolgen, der auch die anderen Spezies als spielbare Völker vorstellt.

Wir haben also ein Volk für jeden der Stämme geschaffen und es war unser Wunsch, den Stämmen jeweils eine eigene Note zu geben, etwas, das sie voneinander unterscheidet, in ihren Werten, Ansichten, Gewohnheiten, Bräuchen und natürlich auch optisch. Jeder Stamm erhält ein eigenes Emblem und dazu passende grafische Elemente für das Layout.
Unterschiedliche Autor*innen haben sich den Stämmen angenommen und erwecken diese in Tagebüchern, Reiseberichten und Archivtexten zum Leben – denn wir haben entschieden, dass alle Texte im Band, die keine Regeltexte sind, Ingame-Texte sein sollen. Wenn ihr jetzt glaubt, damit hätten wir es uns leicht gemacht, dann wartet auf den nächsten Werkstattbericht, indem unser Autor Chris sich genau dazu äußert.

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